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37kommanull
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Dr. med Katrin Fink
Dr. med. Claudia Christaller
Dr. med. univ. Daniel Krismer
Obere Wässere 9 (1. Stock)
72764 Reutlingen

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Diabetische Folgeerkrankungen

Fachbereich: Schwerpunktpraxis Diabetologie und Adiposiologie

Schwerpunktpraxis Diabetologie

37kommanull Allgemeinarztpraxis: Diabetische Folgeerkrankungen

Folgeerkrankungen Diabetes – Anzeichen früh erkennen und handeln

Diabetes ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, die unbehandelt zu schwerwiegenden Folgeerkrankungen führen kann. Daher ist es wichtig, frühzeitig Anzeichen von diabetischen Folgeerkrankungen zu erkennen, um rechtzeitig medizinische Hilfe in Anspruch nehmen zu können.

Nachfolgend stellen wir Ihnen verschiedene Methoden und Symptome vor, die Ihnen bei der Früherkennung helfen können.

Überblick

Welche Folgeerkrankungen / Folgeschäden gibt es?

Nervenschädigung (Polyneuropathie):

Durch den Zucker werden die kleinen Nerven geschädigt, was häufig zu Schmerzen/Missempfindungen, meist im Bereich der Fußsohlen, führen kann. Da aber auch andere Nerven wie auch das autonome (unabhängige Nervensystem) beeinträchtigt werden können, können auch Symptome wie fehlende Anpassung der Herzfrequenz bei Belastung auftreten.
Zur Erkennung der Nervenstörung führen wir in der Regel eine gezielte Untersuchung der kleinen Nerven der Füße durch.

Nierenschädigung (Nephropathie)

Erhöhter Zucker kann die Nieren angreifen und diese schädigen. Im schlimmsten Fall führt dies bei erhöhten Werten über eine lange Zeit zu einem Nierenversagen. Ca. 20 % aller Diabetiker entwickeln im Verlauf eine Nierenschwäche. Der Diabetes Mellitus mit Nierenschädigung ist mittlerweile eine der Hauptursachen für die Notwendigkeit einer Dialysebehandlung (=Blutwäsche).
Durch die regelmäßige Bestimmung der Nierenwerte im Blut und der Eiweißausscheidung im Urin wird eine Nierenschädigung frühzeitig erkannt. Durch Medikamente und gute Blutzuckereinstellung kann das Fortschreiten gebremst werden.

Augenschädigung (Retinopathie)

Erhöhter Zucker schädigt die Netzhaut am Auge. Daher ist es bei bekanntem Diabetes Mellitus wichtig, einen Augenarzt aufzusuchen, um eine Netzhautschädigung (in der Fachsprache Retinopathie) frühzeitig zu erkennen. Eine Schädigung kann augenärztlich behandelt werden.

Diabetisches Fußsyndrom

Durch erhöhten Blutzucker kommt es an den Füßen häufig zu Gefühlsstörungen, welche ein deutlich erhöhtes Risiko für Wunden bedingen. Dies führt bei gleichzeitig falschem Schuhwerk zum Auftreten von Blasen oder Wunden, die sich dann durch Ansiedelung von Bakterien infizieren können.
Daher ist eine regelmäßige Inspektion der Füße und das Tragen eines richtigen Schuhwerks dringend erforderlich.

Gefäßschädigung (Angiopathie)

Erhöhter Zucker spielt neben anderen Risikofaktoren wie erhöhtes Cholesterin, erhöhten Blutdruck eine wesentliche Rolle bei der Entwicklung von Gefäßverkalkung (Atherosklerose). Daraus können sowohl Durchblutungsstörungen der Gefäße bis hin zu Verschlüssen mit Folgen wie Herzinfarkt, Schlaganfall und periphere arterielle Verschlusskrankheit entstehen.
Durch eine Ultraschalluntersuchung der Gefäße können bereits vorliegende Veränderungen erkannt werden.

Erektile Dysfunktion

Erektionsstörungen treten häufig als Folge erhöhten Blutzuckers auf. Entscheidend ist, dies im Rahmen der ärztlichen Untersuchung anzusprechen. Eine erweiterte Diagnostik erfolgt dann beim Facharzt (Urologen) um andere Ursachen auszuschließen und ggf. eine Behandlung einzuleiten.

Hautveränderungen

Erhöhte Blutzuckerwerte im Blut führen zu Hautveränderungen. Diese können sich in Juckreiz, juckenden rötlichen Knötchen (Prurigo), Störungen des Hautpigments, Rötungen im Gesicht (Rubeosis diabeticorum), Hautrötungen der Handflächen äußern.
Des Weiteren erhöht sich das Risiko für Pilzinfektionen der Haut und Schleimhäute.
Daher wird dringend empfohlen, auf entsprechende Hautveränderungen zu achten und diese untersuchen zu lassen.

Veränderungen der Zähne

Erhöhter Blutzucker kann zu gehäuften Zahnfleischentzündungen und Begünstigung von Karies führen.

Diabetische Fettleber

Ein erhöhter Blutzucker führt zur Entwicklung einer Fettleber. Eine Fettleber kann in weiterer Folge zur Fettleberentzündung (Fettleberhepatitis) führen. Daraus kann sich im schlimmsten Fall eine Leberzirrhose entwickeln.
Eine Fettleber wie auch dessen Folgen kann einfach durch eine Ultraschalluntersuchung und eine Blutabnahme festgestellt werden.

Diabetische Herzschädigung

Erhöhter Blutzucker wirkt sich auch auf das Herz direkt aus. So kann es bei schlecht eingestelltem Blutzucker zu einer direkten Schädigung des Herzmuskels mit Herzschwäche kommen. Diese äußert sich im Wesentlichen durch Belastungsatemnot und Wassereinlagerungen, die vor allem an den Beinen auftritt.

Sensibilisierung für Diabetes Mellitus Typ 2

Mit unseren Diabetesschulungen bieten Ihnen die Möglichkeit, die Erkrankung, die Ursachen und die Behandlungsmethoden näher kennenzulernen. Auch mögliche Komplikationen besprechen wir ausführlich. Die Schulungen werden in Kleingruppen abgehalten.

Wir helfen Ihnen dabei, diabetische Folgeschäden zu vermeiden

In unserer Arztpraxis steht Ihnen ein erfahrenes Team aus spezialisierten Ärzten zur Verfügung.
Für jede medizinische Fragestellung garantieren wir Ihnen die bestmögliche Betreuung durch den jeweils verfügbaren Experten.
Bitte haben Sie Verständnis, dass wir keine individuellen Arztwünsche berücksichtigen können.
Die Zuordnung erfolgt organisationsbedingt intern. Unser Ziel ist es, Ihnen jederzeit eine optimale und zeitnahe Behandlung zu bieten.

Unser Ärzte*innen Team

Dr. med. univ. Daniel Krismer

Dr. med. univ. Daniel Krismer

Facharzt für Innere Medizin

 

  • Diabetologie
  • Notfallmedizin
  • Adiposiologie DAG-DDG
Susanne Lehmann

Susanne Lehmann

Fachärztin für Innere Medizin und Endokrinologie. Diabetologin DDG

 

  • ÄiW Allgemeinmedizin

FAQ: Diabetische Folgeschäden vermeiden

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